Reflections Research & Consulting

Aspire the impossible. Create the future.

Wissen ist Ohnmacht.

“Wissen ist Macht”, mit diesem Konzept sind die meisten der heute im Arbeitsleben stehenden Menschen vertraut. Als Konsequenz daraus haben sie gelernt, ihr Wissen hermetisch zurückzuhalten und zum richtigen Zeitpunkt auszuspielen. Doch das ist ein Karriererezept von gestern, die Zukunft gehört der Offenheit.

Mehr dazu gibt’s hier in meiner neuen Kolumne im Karriereteil der Tageszeitung “Die Presse”.

Der Beitrag ist Teil der neuen Serie “Die Zukunftsmacher”, in der ich abwechselnd mit Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut über die neue Welt der Arbeit schreibe.

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Ausblick auf den Zukunftskongress

Man kann über turbulente Zeiten jammern und wehklagen. Man kann sie aber auch als goldene Zeiten für jene sehen, die die Zeichen der Zeit erkennen und sich zukunftssicher aufstellen. Hier ein Veranstaltungstipp, um sich mit neuen Ideen und erfrischenden Perspektiven zu wappnen:

Der Zukunftskongress Wien 2011

am 3. November im Studio 44

gibt einen Überblick über die aktuell wichtigsten Veränderungen und liefert Antworten aus Theorie und Praxis, wo sich neue Zukunfts-Chancen und -Märkte auftun.

Einige Highlights aus der Agenda:

  • Megatrends – Matthias Horx erzählt, was wir über die Zukunft wirklich wissen können.
  • Der Linguist Dr. Carl Naughton erkläutert, wie die Welt und der Wandel in unseren Kopf kommen
  • Über den Megatrend Gesundheit im Spannungsfeld von Reparatur-Medizin und gesundem Lebenswandel berichtet Susanne Köhler
  • Dr. Armin Wolf, Star-Moderator und stv. Chefredakteur des ORF, erklärt die vernetzte Welt und wie er es schafft, während der ZIB-Moderation zu twittern

Und nicht ohne Stolz darf ich auch meinen eigenen Vortrag ankündigen:

  • Megatrend Individualisierung: Wie Personality-Design zum branchenübergreifenden Innovationsmotor wird.

Kurz, es wird ein spannender, ideenreicher Tag und ich würde mich freuen, viele bekannte und viele neue Gesichter zu sehen. Bis zum 3.11.!

Mehr Infos und Anmeldung gibt’s hier.

Und für die Twitterati: Hashtag wird #zk11wien.

 

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Pimp My Town

Im Zentrum meiner Keynote bei “Innovation Goes Business” des interuniversitären Gründerservices INITS stand die Urbanisierung. Meine Botschaft dazu: Zukunftsorientierte Städte profitieren von Innovation und Entrepreneurship; der Brennpunkt dafür liegt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

Die magnetische Kraft der Stadt ist ungebrochen. Nicht nur in Schwellen- und Entwicklungsregionen sondern auch in hochentwickelten Ländern ziehen Menschen vom Land in die Stadt und suchen ihr Glück in den Metropolen.

Paradoxerweise gewinnt der reale Ort, die tatsächliche Begegnungsfläche, gerade auch dadurch an Bedeutung, je mobiler die Gesellschaft wird, je globaler die Perspektiven werden und je mehr wir uns in digitale Realitäten verweben.

Durch den Megatrend Urbanisierung werden Städte zu den sozialen, ökonomischen, kulturellen und kreativen Zentren der Wissensgesellschaft. Sie sind mehr denn je Brennpunkt für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Fortschritt.

Gleichzeitig offenbaren sich in dieser Entwicklung auch die großen Herausforderungen der Zukunft: Wie gelingt die Überbrückung der Kontraste zwischen Ökologie und Megacity, zwischen Lebensqualität und kompakter Verdichtung, zwischen Idylle und städtischer Vielfalt, zwischen Vernetzung und sozialer Desintegration? Und welche Rolle spielen ländliche Bereiche in Zukunft?

Social Entrepreneurship und Green Innovation sind Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen. Ob Green Buildings, Smart Cities oder Regiovation, von der Innovationskraft und Verantwortung künftiger Unternehmer hängt es ab, dass Urbanisierung nicht nur ein ökonomischer Standortfaktor, sondern ein sozialer und ökologischer Wohlfühlfaktor wird. Und sich das Verhältnis von Menschen zu ihren Städten und Orten wandelt.

Erfolgsentscheidend ist der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen der vom Megatrend Urbanisierung beeinflussten Stadt, der wissenschaftlichen Forschung an Universitäten und dem chancenorientierten Unternehmergeist. Die Verantwortungen dafür sind verteilt: Urbaner Fortschritt entsteht im Spannungsfeld zwischen stadtplanerischen Konzepten der Verwaltung, einem sich öffnenden Innovationsmotor Universität und nachhaltig orientiertem Entrepreneurship.

PS: Mediencoverage dazu kam von der Tageszeitung “Die Presse” und kann hier nachgelesen werden.

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Franz Kühmayer ist Gründer und Eigentümer der Strategieberatung
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