Reflections on work and life.

Aspire the impossible. Create the future.

Europrix – oder: Ein Ausblick auf die Zukunft

Der "EUROPRIX Top Talent Award" –  TTA – ist der wohl bedeutendste europäische Multimedia-Wettbewerb für junge Kreative, die an innovativen Projekten im Bereich E-Content und Design arbeiten – und damit am Schnittpunkt zwischen moderner Kunst und Technologie.

TTAstageIm Zuge des Gala-Abends durfte ich einen der Hauptpreise überreichen und war tief beeindruckt von der Vielfalt der Themengebiete, der Originalität der Ideen und der Qualität der Umsetzungen.

TTAprize 

Gerade auch die österreichischen Beiträge gehören zu den absoluten Spitzeprojekten, ein weiterer Beweis dafür, dass "thought leadership" keine Frage der Landesgröße ist. Aus den österr. Beiträgen besonders gut gefallen hat mir das Projekt Coeno One, das in der Kategorie Interface Design eingereicht und ausgezeichnet wurde. Coeno One wurde von der FH Hagenberg entwickelt und gibt einen Ausblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, unsere eigenen Besprechungsräume mit solchen Devices auszustatten.

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Illusion und Wirklichkeit

In der Kunsthalle Krems eine inspirierende Ausstellung zu den Themen Wirklichkeit und Scheinbilder besucht. Im Zentrum der Schau stehen M.C. Escher und Adolf Luther.

Escher kennt man ja recht gut durch seine komplexen, die Sinne täuschenden Grafiken, mit escher denen er den Betrachter in eine phantastische Welt irrealer Architektur und Landschaft entführt. Meine erste Begegnung mit seinen Werken hatte ich Ende der 80er Jahre angesichts des Buches Gödel-Escher-Bach, das damals so etwas wie die Bibel für Studenten war, die sich so wie ich mit künstlicher Intelligenz im weitesten Sinn auseinander gesetzt haben. Die aktuelle Ausstellung in Krems hat da wieder Erinnerungen an das endlose geflochtene Band hervorgerufen, und zum Nachdenken über ein Thema angeregt, das heute immer noch so aktuell ist, wie damals: Nämlich ob und wenn ja wie sich natürliche und künstliche Intelligenz voneinander unterscheiden.

Der zweite in Krems gezeigte Künstler war mir bislang völlig unbekannt, hat mich aber tief luther beeindruckt: Der deutsche Adolf Luther befaßt sich mit "lichtkinetischer Kunst"  und versucht in seinem bildnerischen Bestreben, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Die gezeigten Werke kommen auf Fotos nicht wirklich gut rüber, sie erschließen sich nur bei realer Betrachtung. Es sind bestechende, faszinierende Installationen mit Spiegeln, Hohlspiegeln, Glas und Linsen – und man erkennt, dass nicht die Installation der Kunstgegenstand ist, sondern das Licht an sich. Empfehlung!

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„Heiliger Bimbam“

Da ist heutzutage keine umgangssprachliche Redewendung sondern Telekommunikationsrealität.

Dem Umstand, dass ja angeblich die Glocken am Gründonnerstag nach Rom geflogen sind, um bis zum Ostersonntag zu schweigen, trägt nun die Diözese Linz Rechnung und bietet das Glockengeläut dreier oberösterreichischer Kirchen als kostenlosen Klingelton fürs Handy an.

Tja, den Seinen gibt’s der Herr heutzutage eben online.

http://www.dioezese-linz.at/aktionen/klingeltoene/

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Franz Kühmayer ist einer der einflussreichsten Vordenker zur Zukunft der Arbeit.
  
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