Reflections on work and life.

Aspire the impossible. Create the future.

You cannot run an intelligent business…

…without Business Intelligence.

So könnte man die Ergebnisse der 2. Business Intelligence Conference zusammenfassen, bei der ich die Plenarsitzung moderieren durfte.

Und in der Tat hat sich die Lehre vom sinnvollen Nutzen der enormen Datenmengen, die in Unternehmen ohnehin vorhanden sind, bei immer mehr Führungskräften durchgesetzt. Seit inzwischen 3 Jahren in Folge nennen CIO’s genau dieses Thema als eine ihrer obersten Prioritäten – und stimmen dabei auf erfreuliche Weise mit ihren CFOs überein.

Zwei wesentliche Erkenntnisse scheinen mir für die Planung relevant zu sein:

Erstens, die Unterscheidung zwischen Struktur und Empowerment richtig und bewußt zu wählen. In meinem Schaubild habe ich versucht darzustellen, was passiert, wenn man diese Dimension missachtet:

Schaubild

Entweder setzt man dem einzelnen Mitarbeiter streng strukturierte, starre Werkzeuge vor die Nase, die seinen Bedürfnissen widersprechen und die Flexibilität nicht haben, die zur raschen und guten Entscheidungsfindung dazugehört. Das Ergebnis sind frustierte Benutzer, die über das enge Korsett der Unternehmensstrukturen klagen.

Als Ausweg wird dann Excel als Business-Intelligence-Tool eingesetzt, jeder baut sich seine eigenen Spreadsheets für Budget, Forecast und Projektkalulationen. Prima für den Einzelnen, aber die Hölle im Teamwork, denn Datenkonsolidierung ist auf diese Weise schier unmöglich. Mal ganz abgesehen davon, dass man ewig darüber diskutiert, welche Version welches Spreadsheets nun die aktuellen Zahlen enthält.

Richtigterweise muss man daher die Perspektive wechseln, und eine BI-Struktur aufbauen, die den Einzelnen flexibel arbeiten läßt, aber für Teams strukturierte Prozesse unetrstützt. Bei der BI Conference hat man eine Reihe solcher Lösungen gesehen.

 

Zweitens, BI verändert – wie soviele IT Werkzeuge – die Unternehmenskultur.

Zumindest hat die mit BI geschaffene Transparenz von Zahlen, Daten und Fakten eine unglaubliche Sprengkraft innerhalb verkrusteter Hierarchien, in denen Wenige vieles wissen und alles entscheiden. BI funktioniert am Besten in dezentral operierenden Strukturen, die aufgrund der aufbereiteten Informationen rasch und selbständig entscheiden und agieren können. Damit kann BI massiv dazu beitragen, das Unternehmen dynamischer zu machen – aber eben auch weniger hierarchisch. Wer in seinem Unternehmen Transparenz nicht fördert, sollte BI entweder erst gar nicht einführen oder bereit sein, sich über den frischen Wind zu wundern, der plötzlich durch die Hallen weht.

 

Zum Nachlesen gibts die Konferenz hier.

 

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Franz Kühmayer ist einer der einflussreichsten Vordenker zur Zukunft der Arbeit.
  
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