Reflections on work and life.

Aspire the impossible. Create the future.

Pimp My Town

Im Zentrum meiner Keynote bei „Innovation Goes Business“ des interuniversitären Gründerservices INITS stand die Urbanisierung. Meine Botschaft dazu: Zukunftsorientierte Städte profitieren von Innovation und Entrepreneurship; der Brennpunkt dafür liegt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

Die magnetische Kraft der Stadt ist ungebrochen. Nicht nur in Schwellen- und Entwicklungsregionen sondern auch in hochentwickelten Ländern ziehen Menschen vom Land in die Stadt und suchen ihr Glück in den Metropolen.

Paradoxerweise gewinnt der reale Ort, die tatsächliche Begegnungsfläche, gerade auch dadurch an Bedeutung, je mobiler die Gesellschaft wird, je globaler die Perspektiven werden und je mehr wir uns in digitale Realitäten verweben.

Durch den Megatrend Urbanisierung werden Städte zu den sozialen, ökonomischen, kulturellen und kreativen Zentren der Wissensgesellschaft. Sie sind mehr denn je Brennpunkt für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Fortschritt.

Gleichzeitig offenbaren sich in dieser Entwicklung auch die großen Herausforderungen der Zukunft: Wie gelingt die Überbrückung der Kontraste zwischen Ökologie und Megacity, zwischen Lebensqualität und kompakter Verdichtung, zwischen Idylle und städtischer Vielfalt, zwischen Vernetzung und sozialer Desintegration? Und welche Rolle spielen ländliche Bereiche in Zukunft?

Social Entrepreneurship und Green Innovation sind Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen. Ob Green Buildings, Smart Cities oder Regiovation, von der Innovationskraft und Verantwortung künftiger Unternehmer hängt es ab, dass Urbanisierung nicht nur ein ökonomischer Standortfaktor, sondern ein sozialer und ökologischer Wohlfühlfaktor wird. Und sich das Verhältnis von Menschen zu ihren Städten und Orten wandelt.

Erfolgsentscheidend ist der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen der vom Megatrend Urbanisierung beeinflussten Stadt, der wissenschaftlichen Forschung an Universitäten und dem chancenorientierten Unternehmergeist. Die Verantwortungen dafür sind verteilt: Urbaner Fortschritt entsteht im Spannungsfeld zwischen stadtplanerischen Konzepten der Verwaltung, einem sich öffnenden Innovationsmotor Universität und nachhaltig orientiertem Entrepreneurship.

PS: Mediencoverage dazu kam von der Tageszeitung „Die Presse“ und kann hier nachgelesen werden.

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