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Aspire the impossible. Create the future.

Wem kann man denn heute noch trauen?

Die Headline dieses Artikels ist ein Zitat: Es ist von einer Leserin als Antwort auf meine aktuelle Kolumne im Karriere-Teil der Tageszeitung „Die Presse“ gepostet worden. In dieser Kolumne versuche ich eine Lanze für ein Führungsprinzip zu brechen, das auf Vertrauen aufbaut. Der überaus pessimistische Kommentar der Leserin enttäuscht da. Allerdings ist er keine Einzelmeinung, das Zitat ist in dieser oder ähnlicher Form recht gängig, wenn man über Vertrauen spricht.

Und doch ist es schon aus innerer Logik heraus zu verwerfen.

Nehmen wir für einen Moment lang an, dass tatsächlich niemandem zu trauen wäre. Dann wäre eine geeignete Reaktion, den Versuch zu starten, jedem Mitarbeiter, jedem Kunden, jedem Lieferanten, jedem Partner von vornherein nur mit Misstrauen zu begegnen. Die logische Konsequenz wäre, für all diese am Unternehmensgeschehen beteiligten Menschen und alle von ihnen ausgelösten Geschäftsfälle ein minutiöses Instrumentarium an Kontrollmechanismen aufzubringen und zu betreiben. Schon allein die Vorstellung der Komplexität dahinter wirkt abschreckend. Wie in meiner Kolumne auch ausgeführt, würde ein solches Vorgehen zu einem völligen Fokus auf die Kontrollebene führen, und damit das eigentliche wirtschaftliche Handeln des Unternehmens in den Hintergrund drängen. Pointiert gesagt: Es wird nur noch kontrolliert, aber niemand weiss mehr, wozu eigentlich.

Ganz abgesehen davon, dass jene Menschen, denen nicht zu trauen wäre (also: alle!) ja selbst wiederum alles daran setzen würden, die Kontrollmechanismen auszuhebeln.

Die Absurdität dieses Gedankens führt zum logischen Schluss: Vertrauen ist schlichtweg praktisch. Und schon alleine daher ein sinnvoller Grundsatz (von humanistischen Überlegungen ganz abgesehen).

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Wissen ist Ohnmacht.

„Wissen ist Macht“, mit diesem Konzept sind die meisten der heute im Arbeitsleben stehenden Menschen vertraut. Als Konsequenz daraus haben sie gelernt, ihr Wissen hermetisch zurückzuhalten und zum richtigen Zeitpunkt auszuspielen. Doch das ist ein Karriererezept von gestern, die Zukunft gehört der Offenheit.

Mehr dazu gibt’s hier in meiner neuen Kolumne im Karriereteil der Tageszeitung „Die Presse“.

Der Beitrag ist Teil der neuen Serie „Die Zukunftsmacher“, in der ich abwechselnd mit Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut über die neue Welt der Arbeit schreibe.

Einsortiert unter:Future Of Work, Medien, Zukunft

Ausblick auf den Zukunftskongress

Man kann über turbulente Zeiten jammern und wehklagen. Man kann sie aber auch als goldene Zeiten für jene sehen, die die Zeichen der Zeit erkennen und sich zukunftssicher aufstellen. Hier ein Veranstaltungstipp, um sich mit neuen Ideen und erfrischenden Perspektiven zu wappnen:

Der Zukunftskongress Wien 2011

am 3. November im Studio 44

gibt einen Überblick über die aktuell wichtigsten Veränderungen und liefert Antworten aus Theorie und Praxis, wo sich neue Zukunfts-Chancen und -Märkte auftun.

Einige Highlights aus der Agenda:

  • Megatrends – Matthias Horx erzählt, was wir über die Zukunft wirklich wissen können.
  • Der Linguist Dr. Carl Naughton erkläutert, wie die Welt und der Wandel in unseren Kopf kommen
  • Über den Megatrend Gesundheit im Spannungsfeld von Reparatur-Medizin und gesundem Lebenswandel berichtet Susanne Köhler
  • Dr. Armin Wolf, Star-Moderator und stv. Chefredakteur des ORF, erklärt die vernetzte Welt und wie er es schafft, während der ZIB-Moderation zu twittern

Und nicht ohne Stolz darf ich auch meinen eigenen Vortrag ankündigen:

  • Megatrend Individualisierung: Wie Personality-Design zum branchenübergreifenden Innovationsmotor wird.

Kurz, es wird ein spannender, ideenreicher Tag und ich würde mich freuen, viele bekannte und viele neue Gesichter zu sehen. Bis zum 3.11.!

Mehr Infos und Anmeldung gibt’s hier.

Und für die Twitterati: Hashtag wird #zk11wien.

 

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Franz Kühmayer ist Gründer und Eigentümer der Strategieberatung
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